Besonderheiten des Lhasa Apso

1 Ein kleiner Wachhund

In Tibet wurde und wird der Lhasa Apso als Wachhund für das Haus gehalten. Deshalb benutzt er sein Bellen, um seinen "Job" auszuüben. Obwohl er von Natur aus kein "Beller" ist, stellt er doch sicher, daß seine Familie ihn hört, wann immer etwas Unnormales im und ums Haus geschieht. Ein Fremder an der Tür, ein fremdes Geräusch im Haus, manchmal auch ein neu eingetroffenes Paket oder ein fremder Karton mitten im Wohnzimmer, ein umgefallener Gegenstand oder eine gestürzte Person, sogar ein Feuer, alles das wird einen Lhasa dazu bringen, seinen Besitzer zu alarmieren.
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Dieses "Alarm-Bellen" ist ein Wesenszug, den jeder Halter erwarten, sogar schätzen sollte. Gerade dies ist einer der Hauptgründe, warum die Tibeter ihre Lhasas so schätzen. Mit einem Lhasa Apso zusammenleben bedeutet, daß er als "bellender Wächter" ruhig seine Umgebung überwacht. Nur wenn er etwas Fremdartiges bemerkt, zeigt er es durch Bellen oder Knurren an. Er sollte freundlich zu Leuten sein, die er kennt, aber vorsichtig bei Fremden und in ungewohnten Situationen. Allerdings sollte sein Warnen nicht ohne Grund sein, gewöhnlich endet es, sobald ein Familienmitglied darauf reagiert hat.

 

2 Der grinsende Lhasa

Können Hunde lachen?  Lhasa-Besitzer könnten drauf schwören.
Insbesondere, wenn sie glauben, ihren Herrn an der Nase herum geführt zu haben. Lesen Sie dazu "Typisch Lhasa"  von C. Herbel